Nach der diesjährigen Exkursion mit dem Studiengang nach Frankfurt (Main, of course) wird eininges klar: Frankfurt ist eine tolle Stadt, Frankfurt hat eine echt üble Clubszene und Hochhäuser gucken verursacht Nackenschmerzen.
Drei Tage in dieser Stadt, während welcher wir unter anderem auch das neue virtuelle Studio des ZDF in Mainz besuchten und anschliessend in der Kantine eingesperrt wurden. Zu Essen gab es wahlweise Nudeln mit Bolog(E327)nese oder Kotelett mit Kartoffelbrei und Gemüse. Interessant war die Zusammensetzung der Preise: 7,45 oder 9,00 für die beiden genannten Gerichte – normalerweise ein recht stolzer Preis für ein Kantinenessen. Aber das ist gerechtfertigt, spätestens wenn man an der Kasse das Besteck von schwarz/weiss gekleideten Mainzelmännchen heissen Stewardessen in kurzen Röcken Servicekräften gereicht bekommt und sich die Cola von zarten Frauenhänden in das reliefgemarkte Glas giessen lässt. Die frankfurter Dekadenz strahlt ab. Neben dem Besuch der Kantine haben wir natürlich auch das allerheiligste, geheimste und sagenumwobenste Innerste des ZDF betreten dürfe: das virtuelle Studio. Ja, genau dieses. Eine riesige von Menschenhand erschaffene und von von Menschenfüßen nur mit Filzschonern zu betretende Grün. Glücklicherweise hat man uns danach nicht umgebracht, weil wir zu viel wussten ( wahrscheinliche eher eine Privatsendervorgehensweise). Dafür haben wir einen schier endlosen Vortrag über neue Medien und Wege des ZDF im Internet lauschen dürfen.
Alles in allem war es sehr aufschlussreich zu sehen, wie dort gearbeitet wird, und vielleicht kann man einige Dinge auch auf den Hausgebrauch übertragen. (Memo an mich selbst: Mitsubishi wegen der Lieferung global koordinatengesteuerter Computergestützter Roboterarme für automatisierte Kamerafahrten fragen)



